Kleine Steakkunde

Das perfekte Steak für deine Kumpels!
Ob Geflügel, Wild, Kaninchen, Kalb, Lamm, Bison, Schwein oder Seafood – Fleischliebhaber sind deine Kumpels bestimmt allemal. Geht es aber darum, was beim BBQ auf den Grill kommt, ist leckeres, herzhaftes Beef genau das richtige. Das Fleisch soll eine hervorragende Qualität haben und auf dem Grill richtig behandelt werden. Für saftige Lieblingssteaks gibt es viele Möglichkeiten. 

Hier sind die bekanntesten Steaks:


Chateaubriand
Der Fleisch liebende französische Schriftsteller François-René Vicomte de Chateaubriand (1768 – 1848) gab dem Doppellendenstück für zwei Personen den Namen. Ein Chateaubriand wird stark geklopft, kurz und kräftig angebraten und bleibt innen rosa oder leicht blutig.

Club-Steak
Dieses Steak wird nordamerikanisch aus der Rippe geschnitten, ist kräftig, saftig und leicht durchwachsen und kommt mit oder ohne Knochen. Ein Club-Steak wird meist mariniert und beim BBQ auf Holzkohle gegrillt. Dazu gibt es Barbecuesoße, Weißbrot und Grilltomaten.

Entrecôte
Dies ist ein ordentliches Stück, das im französischen Wortsinn zwischen der Rippe als bis zu sechs Zentimeter dicke Superscheibe saß. So ist das Entrecôte also ein Rippenstück, das sich gerade noch kurzbraten lässt. Es wird als entrecôte double für zwei Personen außen sehr knusprig und innen noch roh mit geschmolzener Butter genossen.

Filet-Steak
Filet-Steak stammt von franz. filet = dicke Scheibe, von lat. filum = Faden, weil zarte, gerollte Filets früher zusammengebunden wurden.
Weitere Bezeichnungen sind Tournedo oder Tenderloin-Steak oder franz. bifteck, engl. wie dt. Beefsteak. Beim Filet-Steak handelt es sich um die edelste und teuerste Tranche vom Filetherz, da es lediglich drei Prozent vom entbeinten Fleisch ausmacht. 
Die Steaks werden zwei Zentimeter dünn, ohne Fett und Haut kurz und heiß angebraten und höchstens drei Minuten weiter gegart oder gegrillt, sodass es innen noch blutig oder mindestens rosa bleibt.

Kluft- oder Lendensteak
Dies ist der feinfaserige Keulenteil aus dem besten Stück der Blume, der Oberschale oder auch der Schwanzkeule, meist etwa drei Zentimeter dick und üblicherweise drei Minuten auf jeder Seite kurzgebraten. Sie sind als „Hamburger Kluftsteak“ ein Traditionsbegriff.

Porterhouse Steak
Ein bis sechs Zentimeter dicker Zweipfünder aus dem flachen Roastbeef mit Knochen und Filet, das Londoner Lastenträger vor 150 Jahren ganz allein bewältigten. 
Ein dünnes Porterhouse Steak ist ein T-Bone-Steak aus dem Rippenstück mit Filet und T-förmigem Knochen. Es wird in den USA u.a.mariniert und dann gebraten. Dazu gehören Mais, Tomaten, Kartoffeln, Weißbrot und eine Würzsoße.

Rib-eye-Steak
Rib-eye-Steaks kommen auch als Delmonico-Steak als dickere Scheibe vom runden Roastbeef aus dem Kern (eye) der Hochrippe. Sie sind durchwachsen, saftig und zart.

Rumpsteak
Das Steak (von engl rump = Rumpf, Hüfte) ist ziemlich dünn und hat an einer Seite einen Fettrand. Er wird gegen das Wölben in der Pfanne eingeritzt. Rumpsteaks werden kurz und rosa gebraten.

Sirloin-Steak
In den USA wird es mit einem New-York-Cut hergerichtet. Das Word Sirloin stammt von altfranz. surlonge = über der Lende. Das Steak kommt mit Knochen und ohne Filet. Es ist größer und magerer als das ähnliche Porterhouse und wird am besten im Ofen gegart. 

Wagyu Steak
Wagyū heißt in der Übersetzung „japanisches Rind“ – und „die Wagyu Rinder werden täglich von ihren Züchtern mit Bier und Reiswein gefüttert. In ihren Ställen erklingt klassische Mozart-Musik und ihre Halter massieren sie Tag für Tag, damit sich das Geschmack gebende Fett gleichmäßig im zarten Fleisch verteilt.“
Bei deinen Kumpels weckt die Story womöglich pure Begeisterung, obgleich die zarten und aromatischen Steaks doch professioneller produziert werden: Die zumeist schwarzen Wagyu-Rinder werden vorzüglich und mit ganz viel Zeit herangezogen – dann liefern sie fein marmorierte, delikate Steaks.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.